Welcome aboard!

Hier sitzen wir nun, auf der Fähre nach Tasmanien. Die Spirit of Tasmania II bringt uns  von Melbourne nach Devonport, der Hafenstadt an der Nordküste des größten australischen Bundesstaates. Den 9-tägigen Trip haben wir recht spontan gebucht – die hohen Überführungskosten hatten uns zuerst abgeschreckt. Beim Einkaufen vergleichen wir die Cent-Beträge, es werden fast ausschließlich kostenlose Campingplätze angesteuert, um ein paar Dollar zu sparen, und auf einmal sollen wir viele Hundert Dollar nur für unseren Transport auf eine Insel bezahlen? Letztendlich hat aber unsere Neugier auf die Insel und ihre wohl besondere Schönheit und Unberührtheit gesiegt und innerhalb weniger Minuten war ein geeignetes Zeitfenster gefunden. Mit ein paar Klicks kann man viel Geld ausgeben im Internet! Aber das ist nun wirklich nichts Neues.

Damit wir auch gut ausgerüstet sind für die ersten Tage, waren wir dann auch gestern erst einmal ausgiebig Lebensmittel einkaufen. Viel Obst und Gemüse musste her, und es wurde genau geplant, was und wie die nächsten Tage gekocht werden soll. Die Kühltruhen waren proppevoll (gut, nicht nur mit Obst und Gemüse, auch mit vielen Bierdosen… aber irgendwas braucht man schließlich als Kühlakku!). Auf der anschließenden Fahrt zum Campingplatz war genug Zeit, nochmal zu überprüfen, ob auch alles für den Check-In auf die Fähre vorhanden war – Boarding Pass, Ausweise, … und die Mail der Buchungsbestätigung mit den Carriage Conditions. Was war das denn nochmal?  Wir wissen es jetzt: In Tasmanien gelten mit die strengsten Einfuhrbestimmungen der Welt. Die sogenannten Biosicherheitserfordernisse regeln strikt, was mit rein darf und was nicht. Und ganz oben auf der Liste der verbotenen Dinge steht frisches Obst und Gemüse.

Der angestrebte Campingplatz in Melbourne war ausgebucht, aber der nette Besitzer räumte uns seinen Privatparkplatz frei, um uns doch noch einen Stellplatz anbieten zu können. Dort, im ersten kostenpflichtigen und gleichzeitig ungemütlichsten Platz bisher, verbrachte Meisterkoch Christian geschlagene 3 Stunden, um auf zwei Gaskochern einen wahren Gemüse-Kochexzess hinzulegen und danach einen ebensogroßen Essmarathon. Hierbei habe ich dann auch wieder kräftig geholfen 🙂 Zwischendurch gab es Obst und Dosenbier. So vernichtet man Essen für geplante 4 Tage! Aber es hat sich gelohnt: Wir haben die strikten Kontrollen überstanden und durften ohne Probleme an Board (ok, das Kilo Tomaten müssen wir noch während der Fahrt essen und unsere gekochten Reste  von gestern mussten erst von der Quarantäne-Truppe Nr. 4 abgenommen werden).

Wir sind uns sicher, Tasmanien wird es wert sein! Und die niedrigen Temperaturen dort werden wir mit links wegstecken – bei den vielen Vitaminen, die wir intus haben…

Tasmania, we´re coming!

Freude bei der Arbeit

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Janna & ChrisRalfBianca Gärtner Letzte Kommentartoren
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Bianca Gärtner
Gast
Bianca Gärtner

Viel Spaß in Tasmanien und ich bin mal gespannt ob ihr den Tasmanischen Teufel seht.

Schöne Grüße
Bianca

Ralf
Gast
Ralf

Mit Vorfreude gucke ich fast jeden Morgen nach neuen Bildern und Berichten von euch. Echt spannend und lustig von den Erlebnissen zu lesen und euch zu folgen.
Danke dafür..
Weiter viel Spaß und herzliche Grüße
Ralf