Melbourne und die spektakuläre Great Ocean Road

Angekommen mit der Fähre aus Tasmanien, standen wir im sonnigen und warmen Melbourne, dem nächsten Wunschziel unserer Weltreise. Mit der Unterkunft bereits in der Tasche, ging es auf Parkplatzsuche. Ein enormes Überangebot gepaart mit undurchsichtigen Preisen machte die Entscheidung für die richtige Bleibe unseres Autos nicht einfach. Wir entschieden uns für einen 45$ Deal, klang gut.

Melbourne stand generell unter dem Credo, uns treiben zu lassen. So führte uns der erste Tag zunächst kreuz und quer durch die City. Auffällig waren die unendlich vielen individuellen Cafés und Restaurants. Auch wirkte die Stadt vollkommen entspannt auf uns. Etwas nördlicher im Zentrum stießen wir auf eine Stadt in der Stadt, Chinatown. Es fühlte sich ein wenig wie das Betreten einer anderen Welt an. Als „Langnasen“ fielen wir stark auf, englische Sprache war kaum zu hören und es dominierte an den Hausfassaden die Han-Schrift. Sehr abgefahren und es verschlug uns direkt in ein Dumpling Restaurant. 🙂
Auf dem Weg zu den Royal Botanic Gardens passierten wir die Hosier Lane. In dieser kleinen Gasse zeigen Melbournes Graffiti Künstler ihr ganzes Können und erschaffen ein sich ständig änderndes Kunstwerk. Seht einfach selbst in den Bildern, vielleicht regt es ja an. 😉
Angekommen in den Royal Botanic Gardens, lud die Ruhe zunächst zu einem Nickerchen mit anschließendem ausgiebigen Spaziergang ein. Dass es sich um einen von Australiens schönsten Parks handeln soll, war nicht zuviel versprochen. Aber auch hier sprechen Bilder mehr als tausend Worte. Den Tagesabschluss bildete ein Besuch des Eureka Skydeck 88, dem höchsten Wolkenkratzer Melbournes mit spektakulärer Aussicht auf die Stadt (in unserem Fall) bei Dämmerung und Nacht.

Am Folgetag ging es auf die Queen Elisabeth Markets, einem gigantischen Wochenmarkt. Neben Unmengen an Köstlichkeiten, waren die teilweise völlig ausflippenden Marktschreier allein schon den Besuch wert. Und dann? Klar, Chinatown! In einer Touristenbroschüre war die HuTong Dumpling Bar als Geheimtipp (ähm, ja…) gelistet und wir schauten spontan vorbei. Zum Glück kamen wir genau zur Eröffnung und konnten noch einen der letzten Tische ergattern. Leute, geht dort hin wenn ihr in Melbourne seid. Es waren die besten Dumplings die wir jemals hatten.
Als nächstes wird es uns auf Kangaroo Island ziehen, und auf dem nicht gerade kurzen Weg dorthin liegt die Great Ocean Road. Ausgecheckt aus dem Parkhaus, ging es mit einer 120$-Abzocke statt 45$ Deal auf den Weg dorthin. Und sie hielt was sie verspricht. Ausgehend von Torquay schlängelt sich die Great Ocean Road 243km entlang der Südküste und bietet spektakuläre Ausblicke im Minutentakt. Allein hier hätten wir ohne Probleme vier Wochen verbringen können. Das nächste Mal. 😉
Einen Stopp konnten wir uns nicht entgehen lassen, die Twelve Apostels. Die bis zu 60 Meter hohen, im Meer stehendenden Kalksteinfelsen waren malerisch, absolut spektakulär und leider auch von Touristen überrannt. Geheimtipp? 😉
So Leute, wir sind in Kangaroo Island und haben endlich mal wieder Empfang. Der nächste Eintrag folgt also bald. Cheers!

Blick auf die Skyline

 

Royal Botanic Gardens
Ausblick vom 88ten Stockwerk
Queen Victoria Markets
Dumplingorgie
Impressionen Great Ocean Road
Twelve Apostels
Janna kurz bevor die Flut kam
Am Fuß der Steilküste

 

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