Kangaroo Island – Jannas Tierparadies Teil II

Wie von Janna schon berichtet ging es nach den Remarkable Rocks zu Admirals Arch. Es sollte sich hierbei um eine Art Fenster mit Blick auf das Meer inmitten der Steilküste handeln. Auf dem Fußmarsch dorthin stieg uns bereits ein mehr oder wenig dezenter muffiger Geruch in die Nase. Vergessen zu Duschen? Mitnichten! Auf den im Meer liegenden Felsen sahen wir Unmengen von Seelöwen, und das in freier Wildbahn! Die ausgewachsenen Bullen und Kühe schliefen auf oder rollten sich kratzend über die Felsen und die „Puppys“ spielten in den Meerwasserpools, die sich auf den Felsplateaus gebildet hatten. Und fasziniert beobachtend vergingen Stunden in der prallen Sonne, aber da war ja noch etwas! Admirals Arch, die eigentliche Sehenswürdigkeit, war tatsächlich beeindruckend. Ein gigantisches Tor mit schönem Blick aufs Meer und… darin spielenden Seelöwen. Damit war eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel direkt wieder Nebensache.

Bereits auf der Anreise zum nächsten Campingplatz beschlossen wir am nächsten Tag die Seal Bay zu besuchen. Wie der Name bereits sagt, handelt es sich um eine Bucht, in der Seelöwen in freier Wildbahn leben, und auch hier waren wir echt früh. Ja, wir waren früh (Lobhuldigungen sind willkommen ;)). Die Seal Bay war wirklich sehr schön angelegt. Ein Holzsteg führte durch Dünen zum malerischen Strand. Und da waren sie wieder, unzählige neuseeländische Seelöwen! Janna erspähte unter dem Steg das momentan wohl einzige Seelöwenbaby und es war Liebe auf den ersten Blick. Neugierig beobachtete uns das Kleine bevor es sich gefühlt stundenlang an allen möglichen Körperstellen kratzte. Seelöwen lieben es offensichtlich sich zu kratzen. Und Janna? Klar, sie möchte nach der Rückkehr von unserer Weltreise einen Hausseelöwen.

Gegen Mittag brachen wir in Richtung Kingscote auf. Mit 1800 Einwohnern ist es die größte Stadt von Kangaroo Island und diese „schillernde Metropole“ verschlug uns den Atem. Eine Tankstelle, ein Supermarkt und sogar ein Alkoholfachgeschäft gab es! Wir waren im Paradies um unsere schwinden Vorräte aufzufüllen. Eigentlich hatten wir jedoch ein anderes Ziel. Campingnachbarn hatten uns empfohlen dort die Imkerei zu besuchen und dies taten wir auch. Beehave wurde von einem sich mittlerweile in den 70ern befindenden, sehr netten Herrn aufgebaut. Und das gar nicht so klein. Über 5 Millionen Bienen erzeugen jährlich ca. 1400 Tonnen Honig, der als reinster Honig der Welt gilt (daher auch die sehr strengen Einreisebedingungen). Während einer kurzen, aber sehr interessanten Führung durch die „Produktion“ und das Lager bekamen wir einen Eindruck davon, wie einfach aber auch wichtig das Imkern ist. Die wichtige Rolle der Biene in der Natur wird zwar in Schulen vermittelt, ist aber schnell wieder vergessen und es ist jedem geraten sich dieser wieder bewusst zu werden.
Nach einer tollen Führung und dem netten Gespräch mit dem Inhaber (der uns direkt dabehalten wollte), ging es mit zwei Gläsern Honig bewaffnet weiter in Richtung Festland.

Es wird zunächst etwas entspannt und dann geht es 2800km in Richtung Westen. Auch davon wird fleißig berichtet. Cheers!

Die Felsplateaus von Admirals Arch
Suchspiel: Finde die Seelöwen
Admirals Arch, die eigentliche Sehenswürdigkeit 😉
Spielende Seelöwen in der Seal Bay
Ohne Worte 🙂

 

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Janna & ChrisBianca GärtnerKai Letzte Kommentartoren
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Kai
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Kai

Hey ihr beiden!

erst mal ein dickes Lob an Christian!!! Früh aufstehen… glaub mir, man gewöhnt sich daran. 🙂

Bianca Gärtner
Gast
Bianca Gärtner

Mal sehen wie lange es anhält mit dem frühen auf stehen. :,-D
Bis Johanna wieder zuhause ist hat sie einen eigenen Zoo. 🙂

Ich find es super was so alles erlebt.